Der Phantastische Salon 2

Der Phantastische Salon 2

„Met-Magie – Der Trunk der Götter, Barden und Bauern“

Unser 2. Phantastischer Salon – wieder mit einer Premierenlesung, diesmal mit den Autor:innen Amandara M. Schulzke, Nadine Muriel und Rainer Wüst, als Special Guest begrüßen wir den Maler Charles Wiegmann.

In Kooperation mit PAN e.V., dem acabus Verlag und der Metwabe, veranstaltet von Amandara Events in der Weltentaverne.

Donnerstag, 28. April, startet um 19 Uhr der 2. Phantastische Salon mit Metverkostung!

Dieses Mal erwartet dich eine Met-magische Lesung voller Humor, Ernstem und ein Märchen und ein Gespräch mit dem Berliner Maler Charles Wiegmann. Wer mag, kann sich zusätzlich an einem Buffet stärken und Met probieren.

Premiere!

Eine Doppelpremiere erwartet Dich, es ist die erste Lesung aus der Anthologie „Met-Magie  – Der Trunk der Götter, Barden und Bauern“ und es ist das erste Titelbild, das Charles Wiegmann, der Mittelalter- und Barockmaler für ein Buch gezeichnet hat.

Programm der Lesung

In „Die Tränen des Ra“ erzählt Amandara augenzwinkernd, wie der Met entdeckt wurde und begleitet den kleinen Scheri im Alten Ägypten auf der Suche nach seinem Esel.

Rainer Wüst schlägt ernstere Töne an und lässt einen Bestsellerautor sich mit dem Freitod seines besten Freundes auseinandersetzen.

Märchenhaft wird es, wenn Nadine das Buch aufschlägt. Ein Barde versucht, einen Prinzen zu retten, der keinerlei Gefühle zeigen kann.

Zwischendurch gibt es kleine Sauf-, Fress- und Raucherpausen.

Anmeldung zur Lesung

Für Anmeldung & Tickets bitte ganz nach unten scrollen.

Noch ein kleiner organisatorischer Hinweis. Sollten Tickets über sein, gibt es diese an der Abendkasse für 10 €. Inklusive Buffet und Metverkostung kosten die Tickets 25 € – nur nach Voranmeldung.

Zu den Herausgeberinnen und Autorinnen:

Amandara M. Schulzke ist Berlinerin und sieht sich zuallererst als Netzwerkfee, die Kleinkünstler, Musiker und Literaten miteinander verbindet. Hat sie in jungen Jahren auch Wissenschaftsjournalistik studiert, landete sie doch zum Geldverdienen auf Mittelalterfesten, großen Liverollenspielen und Musikfestivals. Ihre Augen blitzten, als der Chef des Festival-Mediaval von einem Literaturzelt erzählte, dass eigentlich Teil des Festivals sein sollte. Das organisiert sie jetzt seit 2017. In Berlin betreibt sie zwei Lesebühnen. Auf den Met kam sie, als ihr Ältester eine Flasche Tannenmet von der Metwabe anschleppte und sagte: „Mama, das musst du kosten.“ Mittlerweile verkauft sie ihn ab und zu auf Festen rund um Berlin und bietet über fünfzig verschiedene Sorten an. Mit der Belletristik begann sie erst 2019 und hat seitdem schon vier Geschichten veröffentlicht. Als Journalistin schreibt sie für das Hanfjournal. Von Nadine, ihrer Lektorin, hat sie wahnsinnig viel gelernt.

Nadine Muriel, geboren 1977, lebt in Heidelberg. Als Wikingertochter wuchs sie bereits mit Mythen und Sagen über Drachenschiffe, rauschhafte Trinkgelage und magischen Dichtermet auf. Diese Begeisterung für phantastische Geschichten prägt sie noch immer. Die Ideen für neue Texte gehen ihr nie aus, wobei sie bevorzugt gruselig, märchenhaft und intergalaktisch ist. Im Dezember 2019 wurde ihre Geschichte „Dampfherz“ zur PAN-Geschichte des Monats gekürt; 2020 belegte ihre Kurzgeschichte „Coleo“ beim Deutschen Science Fiction Preis den zweiten Platz. Natürlich lässt sie sich gerne hin und wieder von einem Schluck Dichtermet inspirieren. Hauptberuflich ist sie in ihrem eigenen Unternehmen „Schreibcoaching Federfunken“ als Lektorin, Texterin und Schreibberaterin tätig und teilt so ihre Freude am Fabulieren mit anderen.

Rainer Wüst sucht in den psychischen Abgründen der Seele nach Erkenntnis, um seinem Schreiben mehr Tiefe zu geben. Doch bei der Geschichte „Du, Martin“ brauchte er die Hilfe eines göttlichen Tranks, um nicht den sprichwörtlichen „Faden“ zu verlieren. Fantasy und Horror bestimmen ebenso wie skurrile Alltagsgeschichten seinen Autorenalltag. Selbst als Poetry-Slammer erklimmt er die unterschiedlichsten Bühnen oder leitet diese, um den Seelen Gehör zu verschaffen, wie beim Kult-Event „KlosterSlam“ in Weida/Thüringen. Sein Lebens- und Schaffensdomizil ist im Ruhrgebiet. Seit einigen Jahren ist er selbstständiger Mediengestalter in seinem eigenen Unternehmen „PrinzO“.

Charles Wiegmann ist DER Mittelalter- und Barockmaler, der die unterschiedlichsten Genres pflegt von der Miniatur-Malerei über den Stil der Alten Meister bis zu amüsant witzigen Bildern zum Lobe der Raben und der Narren.